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Star Trek: Kennedy
1. Planet in Gefahr

Version 1.8, 25.11.1999

Korrigiert nach der neuen Rechtschreibung.

© Copyright 1995-99 Andreas Drechsler. Alle Rechte vorbehalten.

E-Mail: ADrechsler@gmx.net

Homepage: http://beam.to/USSKennedy

1

Logbuch der Cousteau, Sternzeit 21135.8: Commander Spencer: [18.02.2344 16:52:02]

Nach Abschluss der Erforschung des Wanderplaneten NBD 495,121 fliegen wir zurück zu Sternenbasis 53, um neue Befehle entgegen zu nehmen. Schiff und Mannschaft in bester Verfassung. Keine besonderen Vorkommnisse.

„Miss Hwang, setzen Sie Kurs auf Sternenbasis 53, Warp 5!“

„Aye, Sir!“

Commander Spencer lehnte sich in seinem Sessel zurück und betrachtete den Hauptschirm mit den vorbeigleitenden ‚Sternen‘ wie sie bei Warpgeschwindigkeit immer auftraten. Dass dies keine Sterne, sondern unzählige, weit entfernte Sonnensysteme waren, wusste er wie alle anderen auf dem Schiff. Und doch faszinierte ihn dieses Ereignis immer wieder, wenn das Schiff mit Warpgeschwindigkeit flog.

Das Intercom piepte: „Astrophysik an Captain!“ Spencer schloss, dass es nur der 3. Wissenschaftsoffizier, Fähnrich Berger, sein konnte, denn er war der einzige, der sich für gewöhnlich mit dem Titel seiner Unterabteilung meldete.

„Ja, hier Spencer. Was gibt's?“

„Sir, alle Analysen von NBD sind abgeschlossen. Nichts besonderes zu melden.“

„Ja, danke Mr. Berger!“ Spencer schaltete das Intercom aus und lehnte sich zurück. Er dachte über die Cousteau nach, über das halbe Jahr bisher auf diesem Schiff der Oberth-Klasse. Dieser Schiffstyp bildete schon seit vielen Jahren eine breite Basis und führt viele Transport- und Erforschungsaufträge durch, veraltete aber so nach und nach, obwohl laufend Verbesserungen vorgenommen wurden. Nach einem halben Jahr eher langweiliger Transporte von Gütern und Menschen, die ihm aber zuerst gar nicht langweilig erschienen, da er gerade sein erstes Kommando übernommen hatte, bekam er den Auftrag, den Wanderplaneten NBD 495,121 zu erforschen, der gerade diesen Sektor durchquerte. Sie entdeckten eine neue „härteste“ Metallegierung und einen neuen Rekord im Durchmesser eines Wanderplaneten (1123 km). Wanderplaneten sind Planeten, die sich bei der Entstehung eines neuen Sternes unter bestimmten Bedingungen abtrennen können und ziellos durch den Raum treiben.

Er drehte sich um und warf einen kurzen Blick auf die Brückencrew, die ihrer üblichen Arbeit nachging. Er selbst saß in seinem Kommandosessel vor dem Hauptschirm, rechts neben ihm bediente Lt. Kim Hwang die Flugkontrollen. Links hinter ihm war das Kommunikationspult, an dem der gamma-hydranische Kommunikationsoffizier H'Korr saß und rechts hinten war die große, viertelkreisförmige Wissenschaftsstation, an der im Moment sein Erster Offizier, Lt. Cmdr. Thola, seines Zeichens Leitender Wissenschaftsoffizier, im Moment einige Analysen oder Berichte bearbeitete. Dahinter gab es an der Rückwand zwei weitere Computerstationen, die aber im Moment unbesetzt waren. Hinter Lt. H'Korr in der Ecke befand sich der Eingang zum Besprechungsraum und an der Rückwand der zum Turbolift. Es gab keine feste taktische Station, keine Ingenieurskonsole oder andere Stationen auf der Brücke, da das Schiff hauptsächlich für Transporte oder wissenschaftliche Expeditionen vorgesehen war und nicht für das Austragen von Feindseligkeiten. Waffen und Schilde konnten von der Flugsteuerung bedient werden und wenn es wirklich nötig war, konnten einige Teile der Wissenschaftsstation so rekonfiguriert werden, dass sie taktische oder Maschinenkontrollen ermöglichten.

Die Tatsache, dass die Cousteau inzwischen knapp sechzig Jahre alt, der letzte Umbau bereits vier Jahre her und die Sternenflotte im Moment mehr mit der Entwicklung neuer Schiffe beschäftigt war, als mit der Umrüstung alter, hatte zur Folge, dass bei der letzten Überholung nur diese Sparversion einer Brücke eingebaut worden war.

Spencer bereute dennoch nicht, das Kommando übernommen zu haben, obwohl er sich gelegentlich fragte, ob er nicht besser auf den Utopia Planitia-Flottenwerften geblieben wäre, als ihm die Cousteau angeboten worden war. Aber hatte sich damals an die Zeit zurückerinnert, als er noch Zweiter Offizier auf der Enterprise-B gewesen war, bis diese außer Dienst gestellt wurde und sich daraufhin entschlossen, wieder im Weltraum zu arbeiten.

„Captain!“, wurde Spencer von Lt. H'Korr aus seinen Überlegungen gerissen, „wir empfangen einen Audio-Notruf von Cygnus III!“

„Dann lassen Sie mal hören!“

H'Korr schaltete das Gespräch auf die Lautsprecher und die Brückencrew hörte zu.

„Hier spricht Minister Sydarek vom Planeten Cygnus III. An alle, die mich empfangen können! Unsere Raumabtaster haben zwei treibende Schiffe registriert, die in wenigen Minuten auf unseren Planeten stürzen werden! Bitte helfen Sie uns!“ Im Hintergrund wurde die Nachricht von deutlichen Störgeräuschen und Statik begleitet.

„Antworten Sie!“, war Spencers nächstes Kommando.

„Ja, Sir. Sie können sprechen!“

„Hier spricht Commander Robert Spencer vom Föderationsschiff Cousteau, Cygnus III bitte kommen.“

Nach einem kurzen Moment erschien ein Mann auf dem Hauptschirm. Er war ungefähr Ende Fünfzig, sein grau meliertes Haar hatte er sorgfältig zurückgekämmt. Er erinnerte Spencer sofort an einen typischen Vertreter der Gattung der Bürokraten. Er hatte bereits häufiger festgestellt, so verschieden die Planeten auch sein mögen, auf denen er Hilfsgüter oder medizinische Vorräte abgeliefert hatte, dass die Bürokratie auf all diesen Planeten im gleichen Tempo arbeitete, Cygnus schien da keine Ausnahme zu machen.

„Hier spricht der cygnerianische Minister für Raumfahrt, Sydarek. Haben Sie unseren Notruf empfangen?“

„Ja, Minister. Konnten Sie die beiden Schiffe identifizieren?“ Spencer kam gleich zur Sache und sprach in geschäftsmäßigem Ton, um den für ihn recht nervös wirkenden Minister zu beruhigen.

„Nein. Es war uns nicht möglich, genauere Angaben zu erlangen. Wie Sie vielleicht wissen, Captain, sind unsere Sensoren lange nicht so leistungsfähig wie die Ihren.“

„Wie lange halten sich die Schiffe noch?“, fragte Spencer weiter.

„Noch etwa eine Stunde, unserer Meinung nach.“

Spencer nickte und gab H'Korr ein Zeichen. Sie schaltete die Kommunikationsverbindung auf stumm.

„Lt. Hwang: Wie lange brauchen wir, um Cygnus III zu erreichen?“

„Wir brauchen etwa 45 Minuten bei maximaler Warpgeschwindigkeit“, antwortete Hwang, nachdem sie einige schnelle Berechnungen ausgeführt hatte.

Spencer wandte sich wieder dem Hauptschirm zu, eine weitere Geste bedeutete H'Korr, den Audiokanal wieder zu aktivieren. „Minister, wir werden rechtzeitig da sein“, gab er bekannt.

„Das freut mich, Captain!“ Sydarek klang erleichtert. „Cygnus Ende.“ Das Bild Sydareks verschwand wieder vom Hauptschirm.

„Setzen Sie Kurs auf Cygnus III mit Maximum Warp!“, befahl Spencer und er sagte zum Intercom: „Maschinenraum Achtung! Ich brauche alles, war die Triebwerke hergeben.“

„OK, Sir. Kein Problem. Sie kriegen alles, was drin ist“, antwortete ihm ruhige Stimme seines Chefingenieurs Sanchez.

„Danke.“ Spencer schloss den Kanal zum Maschinenraum und atmete einmal tief durch. Er stellte sich vor, er spüre die Beschleunigung des Schiffes, obwohl er wusste, dass das Trägheitsdämpfungssystem die ungeheuren Belastungen der Beschleunigung so kompensierte, das kaum etwas zu bemerken war.

2

Kurze Zeit später rief er alle Führungsoffiziere im Lageraum zusammen, um die Situation zu erläutern. Am Demonstrationsmonitor vorn stand Fähnrich Berger, der in Tholas Auftrag schon etwas vorbereitet hatte. „Computer, erbitte Informationen über Cygnus III!“, sagte er.

„Cygnus III gehört zur Klasse M und ist Föderationsmitglied“, antwortete der Computer. „Landmasse 33%, davon 65% trockene Steppe. Atmosphäre erdähnlich, aber mit einem dreiprozentigen Argonanteil und höherer Partikelbelastung. Durchschnittstemperatur 21°C. Leben ist hauptsächlich in Küstennähe vorhanden. Die Bevölkerung befindet sich in Technikstufe 8, entsprechend der Erde um 2075. Gesamtbevölkerung 5 Milliarden. Weitere Daten abrufbereit.“

Thola, der Chefwissenschaftler und 1. Offizier, nickte Berger zu und fragte: „Haben wir Informationen darüber, welchen Typs die Schiffe sein könnten? Gab es in letzter Zeit Verlustmeldungen für diesen Sektor?“

„Ich habe es überprüft. Es ist nichts gemeldet“, antwortete Lt. H'Korr.

„Konnten denn die Cygnerianer keine bessere Angabe über Typ der Schiffe machen?“, fragte Lt. Cmdr. Sanchez, der Chefingenieur.

„Nein, Sir. Sie haben zwar Tiefenraumscanner und Subraumkommunikation, aber beides ist nicht sehr ausgereift und ziemlich fehleranfällig; soweit die Informationen in unserer Hauptdatenbank“, warf Fähnrich Berger ein.

„Nun genug der Diskussion, von wem die Schiffe stammen könnten, informieren Sie uns lieber über den Ablauf des Zusammenpralls, wenn er tatsächlich passieren sollte, Fähnrich“, griff Spencer ein.

Berger bediente einige Kontrollschalter, dann erschien eine Simulation der Cygnus-Systems. Er zoomte den dritten und vierten Planeten heran und erläuterte die Situation: „Die Schiffe wären wahrscheinlich an Cygnus III vorübergedriftet, hätte Cygnus IV nicht eine immense Gravitation, da er noch ein größeres Volumen als Jupiter hat. So werden die Schiffe in einem Bogen über die sonnenabgewandte Seite von Cygnus IV auf einen Kurs genau auf den dritten Planeten geführt. Soweit Cygnus die Parameter richtig übermittelt hat, werden die Schiffe dann in einen engen Orbit um Cygnus III einschwenken und bald auf den Planeten stürzen. Obwohl die Atmosphäre einen Teil der Schiffe mit Sicherheit verdampfen wird, bliebe wahrscheinlich genügend Masse übrig, um einen Kontakt mit der Oberfläche auszulösen. Da dieser Aufprall ungefähr im Äquatorbereich erfolgen wird, hätte dieser Zusammenstoß dramatische Auswirkungen. Cygnus III hat eine hauptsächlich äquatorial konzentrierte Landmasse und so würden mindestens 85% der Gesamtbevölkerung umkommen. Der Großteil der Meere wird verdampfen, und das Land unbewohnbar.“ Berger musste sich sichtlich im Zaum halten, um die letzten Sätze auszusprechen.

„Danke, Fähnrich. Was meinen Sie dazu?“, richtete Spencer einen Appell an seine Führungsoffiziere.

„Also, die Lösung liegt doch ganz klar darin, dass wir die Schiffe mit unserem Traktorstrahl vom Planeten wegschieben und in Besitz nehmen. Oder eben, wenn es gar nicht anders geht, nehmen wir den Phaser“, meinte Lt. Hwang, die Navigatorin.

„Was wäre, wenn es noch Leben auf den Schiffen gäbe, sie aber nur manövrierunfähig wären?“, warf Dr. Jame M'Boya, die dunkelhäutige Schiffsärztin ein.

„Dies ist eigentlich unwahrscheinlich. Warum sollte denn der Antrieb defekt sein, kein Navigations- und Identifizierungssignal gesendet werden, aber ausgerechnet die Lebenserhaltung noch funktionieren?“, fragte Sanchez. „Dass die Götter des Zufalls bei einem systemweiten Versagen die Lebenserhaltung verschonen, glaube ich eigentlich nicht“, setzte er hinzu.

„Ist es denn möglich, dass noch Leben auf den Schiffen existiert?“, fragte Spencer.

Sanchez überlegte kurz und sagte dann: „Schon, aber ziemlich unwahrscheinlich.“

„Schafft unser Traktoremitter es überhaupt, diese Schiffe anzuschieben, Mr. Berger?“, fragte Hwang.

„Wie Sie sehen können, sind die Daten sehr unvollständig und ungenau, die Wahrscheinlichkeit dafür, dass er es schafft, ist aber sehr groß.“

„Wie lange würde der Traktorstrahl maximal halten?“, fragte Spencer.

Sanchez antwortete: „Soweit diese Daten stimmen, reicht die verfügbare Energie für maximal 5 Minuten Betrieb, das reicht, um die Schiffe in eine sichere Entfernung zu transportieren.“

„OK, Mr. Sanchez. Bereiten Sie alles vor. Gibt es noch Fragen?“, schloss Spencer die Versammlung und die Offiziere besetzten wieder die Brücke oder stiegen in den Turbolift, um zurück in ihre Abteilungen zu fahren.

Nachdem er sich in seinem Stuhl niedergelassen hatte, musterte Spencer den Hauptschirm und blickte immer wieder zum Wandchronometer.

„Lt. H'Korr, haben Sie inzwischen Sternenbasis 53 erreicht?“

„Nein, Sir. Die Übertragung wird gestört, wahrscheinlich durch einen Ionensturm. Ich komme nicht durch.“

„Versuchen Sie es weiter!“

Der 3. Ingenieur DeFalco kam mit einem PZAG, also einem tragbaren, pad-förmigen Computer, in der Hand auf die Brücke und sprach mit dem an einer der hinteren Computerstationen arbeitenden Fähnrich Berger.

„Thomas, kannst du mir diese Datenaufstellung mal erklären?“ fragte DeFalco.

Berger besah sich das PZAG. „Das ist doch die Reaktionstabelle der neuen Metallegierung, die ihr auf...“

„Ich weiß, was das ist“, unterbrach DeFalco. „Ich frage dich auch nur, warum dein ‚kurzer‘ Erläuterungstext über vier PZAG-Seiten geht und dabei nur aus zwei Sätzen mit insgesamt neunundzwanzig Kommas besteht.“

„Gerry, einen wissenschaftlichen Bericht muss man auch auf wissenschaftliche Art und Weise verfassen“, erwiderte Berger augenzwinkernd.

„Mit dir hier an Bord gehören Wort- und Satzwürmer jedenfalls nicht mehr zu den aussterbenden Arten“, grinste DeFalco. „Und was meintest du jetzt mit dem Text?“

„Das ist doch klar...“, begann Berger.

Spencer hörte nicht weiter zu und musste schmunzeln. Der Wissenschaftsfähnrich Thomas Berger mit seiner Vorliebe für komplizierte Darstellungen und der 3. Ingenieur Gerald DeFalco, der einfache und verständliche Ausdrucksweisen bevorzugte, machten sich seit einiger Zeit einen Sport daraus, sich gegenseitig diese hervorstechenden Eigenschaften im Spaß an den Kopf zu werfen. Spencer kannte Gerald DeFalco schon seit der Sternenflottenakademie, hatte ihn jedoch seitdem aus den Augen verloren, bis er bei der Übernahme der Cousteau in den Crewlisten seinen Namen gefunden hatte.

„Captain, wir erreichen soeben das Cygnus-System!“, riss Hwang Spencer aus seinen Überlegungen.

„Verlangsamen Sie auf Impulskraft und setzen Sie Kurs auf Cygnus III. Mr. Thola, Scan des gesamten Systems; wenn in Reichweite, Nahabtastung des Planeten und den Schiffen vornehmen“, verteilte er die Aufgaben an Hwang und Thola.

„Rufen Sie Cygnus III!“, folgte das Kommando an H'Korr.

„Kanal offen, Sir!“

„Hier spricht Commander Spencer von der U.S.S. Cousteau. Wir treten soeben ihn ihr System ein. Können Sie mich empfangen?“

Störungen prasselten durch die Lautsprecher, zu verstehen war nichts. Nach wenigen Sekunden reduzierte H'Korr die Lautstärke auf ein erträgliches Maß.

Spencer verzog das Gesicht und fragte H'Korr: „Geht's vielleicht etwas klarer, Lieutenant?“

„Ich versuche es, Sir. Sie verwenden eine seltsame Frequenzmodulation für ihren Kurzstreckenfunk.“ H'Korr betätigte schnell ein paar Schalter und Regler und die Qualität des Signals verbesserte sich spürbar. Sie erhöhte wieder auf normale Lautstärke.

„... Cygnus III. U.S.S. Cousteau: Wir empfangen Sie. Wir sind froh, dass Sie da sind. Die Schiffe werden in 17 Minuten in die Atmosphäre eintauchen“, ertönte die bereits wohlbekannte Stimme Minister Sydareks. Auf einen Wink Spencers schaltete H'Korr wieder auf stumm.

„Mr. Thola, können Sie dies bestätigen?“

„Negativ, Captain! Unsere Messwerte sagen ein Eintreten in vier Minuten voraus. Ich nehme an die Neigungsvektorberechung der Cygnerianer berücksichtigt nicht den...“

„Danke, Commander“, rettete sich Spencer vor einem nicht zu verstehenden Wortschwall seines 1. Offiziers, der laut Aussage DeFalcos ‚manchmal eine nahezu vulkanische Ausdrucksweise besaß‘. Ein weiterer Wink Spencers bedeutete H'Korr, die Verbindung wiederherzustellen.

„Laut unserer Instrumente werden die Schiffe in etwa vier Minuten in Kontakt mit der Atmosphäre geraten“, wiederholte Spencer, dieses Mal in Richtung des Intercoms, über das die Unterhaltung lief.

„Bereits in vier Minuten?“, Sydarek klang sehr besorgt. „Ich bitte Sie, beeilen Sie sich! Unsere Evakuierungsmaßnahmen sind noch nicht abgeschlossen.“

„Natürlich, Minister. Cousteau Ende!“, Spencer trennte rasch die Verbindung, um sich jetzt ganz dem Problem der beiden Schiffen widmen zu können.

„Captain, der Scanner hat in einigen Bereichen des Schiffes Probleme, die vermutlich in der Außenhaut des Schiffes liegen, die aus einer Duraniumlegierung besteht, die auch noch ein unbekanntes Metall enthält. Ich brauche noch einige Zeit für die Analyse“, meldete Thola ungefragt.

„Beeilen Sie sich.“ Spencer berührte das Intercom: „Spencer an Maschinenraum!“

„Hier 2. Ingenieur Jones.“

„Mr. Jones, wo steckt denn Sanchez?“

„Er prüft gerade die Traktorstrahlsysteme, Sir. Ich lege ihn auf Leitung.“

„Ja, hier Sanchez“, meldete sich nach kurzer Zeit die Stimme des Chefingenieurs.

„Und hier ist der Captain. Wir brauchen die Traktorsysteme sofort und zwar schnell.“

„Moment, Sir!“, antwortete Sanchez und beendete schnell seine Reparaturen. Wenige Sekunden später informierte er Spencer: „Alle Traktorsysteme sind einsatzbereit und 100% in Ordnung.“

„Danke, Mr. Sanchez! Miss Hwang: Traktorstrahl auf vorderstes Schiff ausrichten und ein Fluchtmanöver berechnen. Volle Impulskraft!“

„Aye, Sir!“ Hwang führte die notwendigen Berechnungen durch, aktivierte den Traktorstrahl und beschleunigte die Cousteau vom Planeten weg.

Das normale Zirpen der Maschinen stieg sofort auf ein ungleichmäßiges Summen an. „Spencer an Maschinenraum. Was ist los?“

„Die Traktorstrahlen sind überlastet, Sir! Sie vertragen keinen vollen Impuls. Zumindest nicht bei der Masse dieses Schiffes“, meinte der Chefingenieur mit leichten Zweifeln in der Stimme. „Ich schlage vor, die Geschwindigkeit zu reduzieren.“

„In Ordnung. Gehen Sie nach ihrem Ermessen vor.“

„Verstanden, Sanchez Ende.“

„Ich hoffe, Sie fühlen sich dadurch nicht zurückgesetzt“, bat er Hwang um Verständnis, da nicht sie, sondern Sanchez das Schiff jetzt verlangsamte.

„Es geht, Sir“, lächelte sie. „Die Traktorstrahlen müssten jetzt eigentlich halten“, fügte sie hinzu, jetzt wieder ernst.

Spencer lehnte sich kurzzeitig zurück, bis ihm Thola meldete, dass das erste Schiff außerhalb des Gravitationsbereichs von Cygnus III sei.

„Traktorstrahl lösen, Kurs zurück zum Planeten und dann das gleiche Prozedere mit dem zweiten Schiff.“

„Aye, Sir“, bestätigte Hwang. „Traktorstrahl ist auf zweites Schiff fixiert, das Fluchtmanöver eingeleitet.“

Spencer hatte das Problem bereits in Gedanken abgehakt, als ihn ein erschrockener Ausruf Tholas aufhorchen ließ.

„Sir! Ich habe berechnet, dass unser Traktorstrahl nicht ausreicht, die Gravitation des Planeten zu kompensieren! Wir werden mit dem zweiten Schiff in Richtung Planeten gezogen!“

„Verdammt! Meinen Sie, dass volle Impulskraft trotz überlasteten Traktorstrahls ausreichen würde?“

„Nein, Sir. Dazu ist der Planet zu nah“, antwortete Thola.

„Lieutenant H'Korr: Alarmstufe Gelb!“ Auch wenn Spencer die optischen und akustischen Alarmsignale nicht gerade liebte, wollte er, dass jetzt jeder unmissverständlich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass eine potenziell gefährliche Situation drohte.

H'Korr verzichtete auf eine Bestätigung, die Sirenen sprachen für sie und auch für Spencer eine ausreichend deutliche Sprache.

„Miss Hwang: Versuchen Sie, Traktorstrahl und Antrieb zu verstärken! Phaser aktivieren und auf zweites Schiff ausrichten!“

„Ja, Sir. Aber was, wenn auf dem Schiff noch jemand am Leben ist?“, fragte sie.

„Mr. Thola?“

„Der Scanner hat immer noch Schwierigkeiten. Um diese zu umgehen, brauche ich wahrscheinlich länger als ein paar Minuten“, Thola war sein Unmut darüber deutlich anzusehen.

„Lt. H'Korr, senden Sie einen Warnhinweis in allen Sprachen und auf allen Frequenzen. Wenn noch jemand an Bord ist, sollte er sich schleunigst melden oder seinen Antrieb starten.“

„Ich sende, Sir“, bestätigte H'Korr.

Übergangslos aktivierte Spencer das Intercom. „Spencer an Maschinenraum: Lasst euch was einfallen.“

„Ja, Sir“, bestätigte Sanchez.

„Phaser ausgerichtet und feuerbereit!“, meldete Hwang. Spencer stellte missmutig fest, dass es doch relativ lange gedauert hatte, bis Hwang die Phaser geladen hatte. Andererseits musste sie sich ja gleichzeitig um die Steuerung und den Traktorstrahl kümmern. Spencer überlegte kurz, ob er seinen Sicherheitschef Lt. Coreman auf die Brücke holen sollte, um Hwang zu entlasten, entschied sich aber dagegen. Nach einem kurzen Blick auf den weiterhin bedrohlich größer werdenden Planeten fragte er stattdessen H'Korr: „Schon eine Antwort?

„Nein, Sir. Aber ich versuche es weiter.“

„Wie lange bräuchten wir, um das Schiff mit dem Phasern zu zerstören, Mr. Thola?“

„Ungefähr fünfzehn Sekunden müssten ausreichen. Genau kann ich das allerdings immer noch nicht sagen.“

„Und wann tauchen wir in die Atmosphäre des Planeten ein?“

,Fünfundfünfzig Sekunden.“

Spencer drehte sich um. „Lt. H'Korr?“

Sie imitierte eine menschliche Geste und schüttelte ihren Kopf. „Nichts, Sir. Tut mir Leid. Ihre Kommunikationsanlage ist wohl defekt.“

„Weiter versuchen!“

‚Wie schnell doch so etwas, was nach einer einfachen Rettungsaktion aussieht, in eine Notsituation eskalieren kann. Und warum ist bisher keiner Sonde und keinem Scanner aufgefallen, dass zwei große Schiffe verlassen durch den Raum treiben?‘ fragte sich Spencer, gab sich aber nur Sekunden später selbst die Antwort: ‚Da die Schiffe nicht gescannt werden können, wurden sie wahrscheinlich auch nicht als Schiffe registriert, sondern vielleicht als Kometen oder...‘

„Sir, 15 Sekunden bis Kontakt mit Atmosphäre!“ meldete Thola.

„Schilde aktivieren!“ Spencer gab Hwang ein wenig Zeit, da sie die Schildfrequenzen auf den Traktorstrahl abstimmen musste, dann fuhr er fort: „ Dann bleibt uns wohl keine andere Wahl. Maschinenraum, volle Energie auf die Phaserbank! Hwang, Phaser auf Ziel einstellen. Bereiten Sie volle Kraft zurück vor!“

„Ja, Sir.“ Hwang konnte sich über Arbeitsmangel nicht beklagen.

Ein mittlerer Stoß, den das Schiff plötzlich erhielt, wies darauf hin, dass die Cousteau in die Atmosphäre von Cygnus III eingetreten war.

Spencer gab den Feuerbefehl. Wenige Sekunden später zischte der erste Phaserstrahl aus dem Bug der Cousteau und traf auf das unbekannte Schiff, zuerst ohne sichtbaren Effekt.

„Mr. Thola, wie sieht's aus?“

„Die Phaserstrahlen leisten gute Arbeit. Die Temperatur unserer Außenhülle beträgt 90% der Toleranzgrenze.“ Er blieb beherrscht und sachlich, wie immer eigentlich.

Spencer warf einen kurzen Blick auf seine Anzeigen, um sich ein Bild darüber zu machen, wie weit sie in die Atmosphäre von Cygnus III vorgestoßen waren. Plötzlich spürte er einen deutlichen Schlag und richtete seinen Blick auf den Hauptschirm, gerade rechtzeitig, um die Reste der Explosion des unbekannten Schiffes und auf die Cousteau zufliegende Trümmer wahrzunehmen.

„Volle Kraft zurück!“, ordnete er an.

„Der Antrieb läuft!“, reagierte Hwang.

Das Schiff nahm an Geschwindigkeit zu, entfernte sich aus der Atmosphäre, als es plötzlich einen zweiten, wesentlich stärkeren Schlag erhielt. Eine überraschte Lt. H'Korr rutschte von ihrem Stuhl, auch Thola schwankte, konnte sich aber an einem der Terminals hinter ihm festhalten.

H'Korr zischte, bei ihrer Spezies bedeutete das den Ausdruck von Schmerz. „Was war denn das?“, fragte sie verärgert.

Thola eilte H'Korr zu Hilfe. „Ich weiß es nicht. Da muss eine Art von Bombe an Bord gewesen sein. Wir können froh sein, dass die Schilde aktiviert waren.“ Er half dem Kommunikationsoffizier wieder auf die Beine, dies gelang aber nur teilweise. Zischend sank sie wieder zu Boden. „Ich glaube, mein linkes Bein ist verletzt.“

„Dr. M'Boya auf die Brücke! Wir haben eine Verletzte. Maschinenraum: Schadensbericht!“, sprach Spencer in das Intercom.

„Nur minimaler Schaden, Sir! Keine Probleme“, erfolgte die Meldung vom Maschinenraum.

„Wir haben die Atmosphäre wieder verlassen“, meldete Hwang.

„Standard-Orbit,“ sagte Spencer knapp. „Mr. Thola, Alarmstufe Gelb ist beendet. Das ist wohl noch mal gut gegangen.“

Thola deaktivierte die Alarmsirene von seiner Station aus. Die Aufzugtüren öffneten sich und Dr. M'Boya trat heraus, gefolgt von einem Pfleger mit einer Trage. Sie lief zu Lt. H'Korr und untersuchte das Bein mit ihrem Tricorder. „Sie hat eine schwere Schienbeinprellung und sollte sofort auf die Krankenstation! Helfen Sie mir bitte, Mr. Thola!“ Mit vereinten Kräften hoben sie H'Korr auf die Trage, die M'Boya und der Pfleger vorsichtig zurück in den Turbolift bugsierten. Thola setzte sich wieder an seine Station.

Spencer ließ den 2. Kommunikationsoffizier, Fähnrich Hallersvoort, im Schiff ausrufen. Als er ankam, ließ er sich eine Direktverbindung zur cygnerianischen Regierung geben. „Commander Spencer ruft Cygnus III.“

„Hier spricht Minister Sydarek. Wir haben die Vorgänge auf unseren Monitoren betrachtet und möchten Ihnen unsere Anerkennung aussprechen, Captain.“

„Wir fühlen uns geehrt, Minister.“

„Dürfen wir Sie auf eine Feier anlässlich der Errettung unseres Planeten einladen? Sie und ihre Führungsoffiziere?“

„Vielen Dank für diese freundliche Einladung. Wann ist die Feier anberaumt?“, fragte Spencer.

„Wir würden Sie gerne morgen Nachmittag in unserer Zentralen Versammlungshalle empfangen. Natürlich nur, falls Sie es einrichten können.“

„Das sollte möglich sein“, stimmte Spencer zu.

„Wir freuen uns auf ihr Erscheinen, Captain. Cygnus Ende.“

Hwang bedachte Spencer mit einem leidenden Blick, ihre Vorfreude auf diese Feier hielt sich genau wie die von Spencer in engen Grenzen.

3

Logbuch der Cousteau, Sternzeit 21136.3: Commander Spencer: [18.02.2344 21:15:33]

Die Gefahr für Cygnus III ist gebannt. Eines der Schiffe konnten wir mit unserem Traktorstrahl außer Reichweite schleppen, das andere musste leider zerstört werden. Wenn sich noch Lebewesen auf ihm befanden (unsere Sensoren hatten Probleme, die Schiffe zu scannen), konnten wir sie leider nicht retten, da sie nicht auf unsere wiederholten Rufe reagiert haben.

Spencer schaltete den Recorder aus und das Intercom ein: „Mr. Hellmann, Mr. Sanchez, Mr. Coreman, melden sie sich im Transporterraum und bringen Sie Phaser und Lebenserhaltungsgürtel mit!“, und fuhr fort: „Mr. Thola: Sie übernehmen, ich beame mich 'rüber. Übermitteln Sie passende Koordinaten an den Transporterraum.“

Thola wollte etwas erwidern, aber er ließ Spencer diesmal seinen Spaß, obwohl jetzt sein Vertreter, der 2. Wissenschaftsoffizier Hellmann ins Außenteam beordert wurde. Thola nahm sich vor, bei der nächsten Außenmission darauf zu bestehen, selbst zu gehen.

Spencer machte sich auf den Weg zum Transporterraum, wo ihn die anderen Drei bereits erwarteten. „Phaser auf Betäubung stellen: Wir wissen nicht, was uns erwartet“, sagte er zu seinen Offizieren, und zum Transportercontroller gewandt: „Chief Sisota: Energie!“

Sisota schob die Regler nach oben und die vier Offiziere verschwanden in einem Funkenregen. Sie materialisierten in einem Raum, der einer Brücke ähnelte.

„Mr. Sanchez, versuchen Sie mal, etwas Licht zu bekommen! Mr. Coreman, Mr. Hellmann schauen Sie sich um!“

Sie tappten noch etwas im Dunkeln herum, bis blassrotes Licht die Brücke erhellte. „Captain! Wir sind... !“ Sanchez stockte.

„Ja, Mr. Sanchez?“

„... auf einem Klingonenschiff“, setzte Sanchez seinen vorhin begonnenen Satz fort. „Die Schrift hier ist ganz eindeutig klingonisch. Wissen Sie, ich hatte auf der Akademie ein Semester lang Klingonisch als Wahlfach.“

„Ich hatte keine Ahnung, dass es Klingonenschiffe gab, die so aussahen“, erwiderte Hellmann, der die Kammer mit gezücktem Phaser untersuchte.

„Spencer an Cousteau! Wir brauchen noch zwei Sicherheitsleute! Schnell!“ Die Beziehungen der Föderation zu den Klingonen waren zwar auf einem langsamen Weg der Besserung, das bedeutete aber nicht, dass man ohne ausreichende Sicherung auf einem größtenteils unbekannten klingonischen Schiff herumlaufen sollte.

Die Männer vom Sicherheitsdienst materialisierten. „Fähnrich Dercoux und Fähnrich Jakobs melden sich zum Dienst, Sir!“

„Okay. Wir durchsuchen das ganze Schiff. Vorsicht: Es könnten Klingonen auf dem Schiff sein. Ich hoffe, jeder weiß, was er zu tun hat! Wir bilden drei Gruppen: Lt. Coreman kommt mit mir, Fähnrich Dercoux, Sie gehen mit Mr. Hellmann auf Suche, Fähnrich Jakobs, Sie bleiben bei Mr. Sanchez“, bestimmte Spencer. Dann sprach er in seinen Kommunikator: „Spencer an Cousteau!“

„Hier Thola!“

„Sagen Sie Fähnrich Hallersvoort, er soll Sternenbasis 53 über unseren Fund benachrichtigen. Wir übernehmen die Erforschung. Spencer Ende!“

Die sechs Personen teilten sich in drei Gruppen und stapften vorsichtig durch Korridore, die nur von dem blassroten Licht der Notbeleuchtung erhellt wurden.

Nach einigen Minuten summte Spencers Kommunikator. „Sanchez an Captain! Ich bin hier im Maschinenraum. Es sieht aus wie im Museum oder so.“

„Versuchen Sie mal, etwas bessere Beleuchtung und das Impuls- oder Wie-auch-immer-auf-Klingonisch-Triebwerk wieder hinzukriegen. Dann müssen wir für Orbitkorrekturen nicht unseren Traktorstrahl bemühen.“

„OK, Sir!“

„Mr. Coreman, wir suchen weiter.“

Sie gingen den Korridor entlang, als sich plötzlich die Notbeleuchtung ausschaltete, um dann von normalem Licht ersetzt zu werden.

„Sanchez an Spencer!“

„Ja, Mr. Sanchez. Danke für die Beleuchtung. Was ist mit dem Triebwerk?“

„Wenn ich das Unterlichttriebwerk wieder funktionsfähig kriegen soll, bräuchte ich etwas Unterstützung. Ich fordere noch einen Ingenieur an.“

„Wieso denn das?“

„Nun, Sir, die Reparatur ist kein Problem, wenn hier nicht alles auf klingonisch wäre. Es reicht mir schon, wenn ich entziffern muss. Die richtige Arbeit kann auch ein anderer machen!“

„In Ordnung, Mr. Sanchez. Fragen Sie Thola, ob er schon etwas herausgefunden hat. Wenn ja, lassen Sie es mich wissen. Spencer Ende!“

Sie schritten weiter durch das verlassene Schiff, durchsuchten Deck für Deck, Korridor für Korridor und Quartier für Quartier. Einmal stolperte Coreman fast über eine herunter gefallene Leitung, und Spencer wurde beinahe von einer tückischen Fehlfunktion einer automatischen Türe erwischt.

„Verdammt, können die Klingonen keine Türen bauen, die auch aufbleiben, wenn man hindurchgehen will?“, brummte er.

Sie fanden eine Menge von zurückgelassenen Aufzeichnungsgeräten, verschimmelten Essensresten, sogar einige Bücher, aber keine Klingonen, keine Uniformen und auch keine Leichen.

Sie suchten weiter, bis der Spencers Kommunikator piepte: „Cousteau an Spencer!“

„Hier Spencer. Mr. Thola, was gibt es?“

„Fähnrich Berger hat eine Möglichkeit gefunden, die Außenhaut des Schiffes mit den Scannern zu durchdringen. Es befinden sich keine Klingonen mehr an Bord.“

„Danke, Frank. Wir werden noch ein wenig weitersuchen. Vielleicht finden wir noch das Eine oder Andere.“

„Viel Glück, Cousteau Ende.“

Spencer gab die Information an die anderen Suchtrupps weiter. Hellmann rief ihn zur Hauptbrücke des klingonischen Schiffes.

„Was gibt's?“

„Sir, es gibt hier Logbucheintragungen, die darauf hindeuten, dass dies Forschungsschiffe der Klingonen sind. Sie wurden vor 75 Jahren als Einzelstücke gebaut. Der letzte Eintrag von vor etwa 50 Jahren gibt die Außerdienststellung des Schiffes bekannt.“

„Forschungsschiffe der Klingonen? Gibt es noch weitere interessante Daten?“, Spencer klang gleichsam interessiert und verwirrt.

„Ich habe im Hauptspeicher sehr viele Dateien gefunden. Ich nehme an, dass diese die Forschungsberichte des Schiffes enthalten.“

„Sehr gut. Nur warum haben die Klingonen nach dem Verschrotten dieser Schiffe die Daten im Speicher gehalten?“

Hellmann zuckte mit den Schultern. „Ich habe keine Ahnung.“

„Auf jeden Fall sollten wir zusehen, dass wir diese Daten auf unser Schiff überspielen und analysieren“, beschloss Spencer. „Leiten Sie alles in die Wege.“

4

Logbuch der Cousteau, Sternzeit 21136.8: Commander Spencer: [19.02.2344 01:39:04]

Das Schiff, welches jetzt einen sicheren Parkorbit um Cygnus III eingenommen hat, ist ein altes Wissenschaftsschiff der Klingonen. Es ist ungefähr 75 Jahre alt, die letzte Logbucheintragung wurde vor ca. 50 Jahren gemacht. Es sind noch viele Missionsberichte im Hauptcomputer, die der Auswertung bedürfen, unter anderem Dateien mit technischen Daten über eine Tarnvorrichtung.

Spencer überlegte kurz, ob er seinem Eintrag noch etwas hinzufügen sollte. Er entschied sich jedoch dafür, lieber in sein Quartier zu gehen und eine Mütze voll Schlaf zu nehmen. „Sie übernehmen, Miss Hwang“, murmelte er noch, bevor er die Brücke verließ. Auf dem Weg zu seiner Kabine grübelte er darüber, wo der Ausdruck, ‚eine Mütze voll Schlaf zu nehmen‘ eigentlich herkomme. Mit diesen Gedanken schritt er zu seinem Bett, legte sich hin und schlief nach kurzer Zeit ein.


„Sir, der Universalübersetzer versagt bei diesem Wort!“

„Könnten Sie bitte mal eben kommen, Sir? Ich verstehe diesen Satz nicht!“

„Ich habe noch ein Verzeichnis gefunden, das Missionsberichte zu enthalten scheint!“

„Nein, das sind die technischen Daten. Die Sensorenlogbücher sind... Sir, wo waren die Sensorenlogbücher noch mal?“

Im Computerraum saßen Techniker aus der Kommunikationsabteilung und Mitglieder anderer Sektionen, die sich freiwillig zur Auswertung der Dateien des Wissenschaftsschiffes gemeldet hatten. Die Auswertungsaktion lief bereits seit dem frühen Morgen. Es herrschte ein riesiges Durcheinander, jeder diskutierte mit jedem. Der Leiter dieser ganzen Aktion, Thola, war überhäuft von Anfragen. Er strich mit seinem Ärmel einmal über die Stirn und atmete tief aus.

„Alle mal hergehört! Immer Einer nach dem Anderen! Ich kann mich schließlich nicht teilen!“

„Wieso nicht? Sonst sind Sie doch immer für praktische Arbeitsteilung!“ Das war DeFalco.

Tholas Mundwinkel zuckten kurz, er ging aber nicht weiter auf DeFalcos Bemerkung ein. „Ich habe ja nichts gegen gesunden Arbeitseifer, aber das hier... Jeder beendet noch den Vorgang, den er gerade vor sich hat und hört dann für heute auf“, schlug Thola vor.

„Also, wo waren jetzt die Sensorenlogbücher?“

„Wohin soll ich jetzt speichern?“

„Was heißt jIyajbe'?“

Nachdem Thola weitere 10 Minuten intensiv damit beschäftigt war, jedem seine Fragen zu beantworten, hatten sich die Reihen der Auswertenden so weit gelichtet, dass er sich sogar für kurze Zeit auf einem Stuhl niederlassen konnte. Er überflog kurz die bereits ausgewerteten Berichte und ließ sie zählen, um Spencer Bericht erstatten zu können. Dann verließ er zusammen mit DeFalco den Raum.

„Sagen Sie mal, Sir. Wann beantragen Sie endlich Kilometergeld?“, fragte DeFalco.

„Wenn das so weitergeht, bald.“ Tholas Stimmung war nicht die beste.

Sie betraten den Turbolift.

„Deck 2!“ Thola wollte, wie gesagt, Spencer noch Bericht erstatten.

„Deck 9!“ DeFalco hatte Dienst im Maschinenraum.

Der Lift hielt und Thola stieg aus. Er ging zum Quartier des Captains und ließ den Türsummer ertönen. Spencer sah auf. „Wer ist da?“

„Thola. Sir, ich habe den Bericht.“

„Kommen Sie rein.“ Er warf das PZAG, in dem er gerade gelesen hatte, auf den Tisch und nahm den Bericht Tholas in Empfang.

Thola besah sich mit hochgezogenen Augenbrauen den Titel des Buches, das Spencer auf den Tisch gelegt hatte. „ ‚Das Schachspiel im 20. Jahrhundert‘?“, las er verwundert.

„Ja“, bestätigte Spencer. „Mein Spielstil wird allgemein als konservativ beschrieben. Das muss ich pflegen.“ Er überflog Tholas Daten und legte das PZAG zu dem anderen.

„Danke, Frank. Wissen Sie inzwischen, warum die Schiffe von den Klingonen ‚vergessen‘ wurden?“, fragte er.

„Ich habe eine Theorie, die nicht in dem Bericht steht. Der letzte Logbucheintrag wurde zwei Tage vor der Explosion des klingonischen Mondes Praxis gemacht. Ich vermute, dass die Klingonen in der Hektik damals die Schiffe vergessen haben.“

Spencer legte den Kopf zurück und überlegte halblaut, während er versuchte, seine Kenntnisse in neuerer Geschichte herauszusuchen: „Praxis, Praxis? War das nicht diese verheerende Explosion eines klingonischen Mondes, die schließlich zu der Umsiedlung und dem vorläufigen Friedensabkommen führte?“

„Allerdings.“ Thola nickte.

„Und wieso trieben die Schiffe durch den Raum?“, fragte Spencer weiter.

„Wie wir wissen, gab es damals eine bei der Explosion des Mondes eine enorme Druckwelle. Vielleicht wurden die Schiffe mitgerissen. Wenn man die Variablen für die Berechnung des Fluges auf die richtige Weise setzt, kann die Theorie durchaus stimmen. Es bleibt aber reine Spekulation, Sir.“

„Das ist auf jeden Fall höchst interessant.“ Spencer nickte Thola zu, der sich nicht rührte. „Ist sonst noch etwas?“

„Ja, Sir. Ich denke, dass wir mit der Auswertung nicht ohne weiteres fertig werden können. Wir haben keinen Platz und keine richtigen Leute dafür. Gut, sie leisten gute Arbeit, aber ich würde mich wohler fühlen, wenn Spezialisten am Werk wären.“

„Muss das sein? Wir haben 80 Mann Besatzung und sind schließlich ein Forschungsschiff. Wo kämen wir denn hin, wenn wir jetzt Hilfe anforderten? Außerdem leisten Sie wirklich gute Arbeit.“

„Na dann. Wie war eigentlich die Feier auf Cygnus?“

„Sie wissen gar nicht, was sie verpasst haben“, brummte Spencer. Thola hatte wegen der Auswertung der Dateien nicht mitkommen können, war aber aus verständlichen Gründen nicht allzu betrübt darüber gewesen.

„Ist noch etwas?“, fragte Thola und verließ auf ein Nicken Spencers hin sein Quartier.

Spencer sah auf den Wandchronometer und überlegte, ob er sich wieder seiner Lektüre widmen sollte. Er entschied sich schließlich dagegen und ging dann auf die Brücke, um seine Wache etwas früher von Hwang zu übernehmen.

Er hatte es sich gerade in seinem Sessel bequem gemacht, als ihn Fähnrich Hallersvoort ansprach: „Captain, Admiral Paris möchte Sie sprechen. Und zwar allein.“

„Gut, Fähnrich. Legen Sie das Gespräch in den Lageraum.“

„Aye, Sir!“

Hwang wollte gerade im Turbolift verschwinden, als Spencer ihr nachrief: „Warten Sie, Lieutenant. Übernehmen Sie, solange ich mit dem Admiral spreche.“

Sichtbar widerwillig ging sie zurück und nahm wieder im Kommandosessel Platz.

Spencer betrat den Besprechungsraum. Einen eigenen Bereitschaftsraum des Captains gab es auf diesem Schiff nicht und so hatte sich Spencer umgewöhnen müssen, als er das Kommando auf der Cousteau übernahm.

Er drückte auf einige Schalter und das Bild von Admiral Paris erschien auf dem Bildschirm. Admiral Paris war Spencers Vorgesetzter, der Oberbefehlshaber über den Sektor, dem die Cousteau zugeteilt war.

„Guten Morgen“, begann Paris. „Ich habe einige Neuigkeiten für Sie: Eine halbe Stunde, nachdem die Berichte über Ihre Entdeckung beim Sternenflottenhauptquartier eintrafen, erreichte mich eine Subraumnachricht der Priorität 2. Die Crazy Horse ist mit Technikern, Geheimdienstvertretern und anderen Spezialisten zu Ihrer Position unterwegs und wird die Erforschung des klingonischen Wissenschaftsschiffes übernehmen. Offensichtlich scheint man an den Daten über eine Tarnvorrichtung Gefallen zu finden.“ Paris klang zufrieden.

„Wann wird das Schiff hier eintreffen? Ich will ja nicht drängen, Admiral, aber mein Chefwissenschaftler ist der Meinung, dass die Auswertung und Analyse nicht gerade einfach wären...?“, fragte Spencer.

„In schätzungsweise...“ - Paris schaute kurz auf sein Chronometer - „... eineinhalb Tagen. Sie wird sie ablösen.“

„Gut, Admiral.“

„Ach ja, Spencer. Noch etwas: Sagen Sie ihren Leuten, dass sie alle übrigen Daten auswerten sollen, außer denen über die Tarnvorrichtung. Das werden unsere Spezialisten übernehmen. Es sind schließlich recht brisante Daten.“

„Ich werde es weiterleiten, Sir.“

„Gut, Commander. Paris Ende.“ Das Emblem der Sternenflotte erschien auf dem Wandschirm und zeigte das Ende der Subraumübertragung an.

Spencer aktivierte das Intercom an der Wand. „Spencer an Thola.“

„Hier Thola. Was gibt's Captain?“

„Ich habe gerade mit Admiral Paris gesprochen. Sie schicken uns ein Schiff mit einem Haufen Spezialisten vom Geheimdienst. Ihr sollt alles Übrige bearbeiten, jedoch nicht die Dateien mit über die Tarnvorrichtung.“

„Gut, das wären nämlich auch nicht mehr viele. Wir haben sowieso recht wenige technische Dateien bearbeitet, da wir die Hälfte nicht verstehen. Zumindest nicht auf klingonisch...“

„Alles klar. Das Schiff kommt in eineinhalb Tagen hier an. Und verausgabt euch morgen nicht zu sehr, ich brauche euch noch. Spencer Ende.“

Spencer deaktivierte das Intercom und ging auf die Brücke zurück und setzte sich in seinen Sessel, nachdem Hwang den Platz geräumt hatte. Er hatte kaum gesessen, als plötzlich wieder sich das Intercom bemerkbar machte.

„Sanchez an Brücke!“

„Hier Spencer. Was gibt's, Mr. Sanchez?“

„Sir, ich habe mir Gedanken gemacht über unsere Probleme mit dem Traktorstrahl. Würden Sie bitte mal runter kommen?“

„Gut, Mr. Sanchez. Übernehmen Sie wieder, Miss Hwang.“ Spencer stand auf und ging in Richtung Turbolift. Als er an Hwang vorbeiging, die zum zweiten Mal auf dem Weg zum Lift umkehren musste, knurrte sie ihn leise an, lächelte dabei aber. Spencer verließ die Brücke und sagte „Deck 9“ zum Turbolift.

Im Maschinenraum angekommen suchte er Sanchez und fand ihn auch sofort im Gespräch mit zwei Maschinisten. Als er Spencer erblickte, sagte er: „Gut, dass Sie kommen konnten. Ich habe da nämlich etwas gefunden. Kommen Sie bitte mit.“ Er führte Spencer zu einer Konsole am anderen Ende des Maschinenraums.

„Ich war überrascht, dass wir Probleme hatten, das fremde Schiff mit voller Impulskraft anzuschieben. Unsere Systeme sind zwar nicht mehr die neuesten, aber das sollten sie zumindest leisten können.“ Sanchez machte eine kurze Pause.

Spencer wurde leicht ungeduldig: „Und?“

„Nach einiger Prüfung entdeckte ich das Problem. Die Energieleitungen waren ungenügend abgeschirmt und versorgten sowohl den Traktorstrahl als auch den Impulsantrieb mit zuwenig Energie. Das Problem ist eigentlich einfach zu beheben, indem wir die Abschirmung der Leitungen verstärken. Die Ursache ist jedoch ein, wie ich meine, genereller Konstruktionsfehler, der bei der letzten Umrüstung passiert sein muss. Alle Systeme entsprechen nämlich soweit der Oberth-Gamma-Klassifikation.“

„Wenn ich Sie also jetzt richtig verstehe, haben wir ein Problem entdeckt, das alle neulich umgerüsteten Schiffe der Oberth-Klasse betreffen würde. Wie schwer wiegt dieser Systemfehler? Konnten Sie ihn beheben?“

„Nicht sehr schwer. Impuls- und Traktorstrahlsysteme unter Vollast sind eigentlich eher selten, außer bei solchen Schleppaktionen wie gerade. Beheben, nun ich würde gerne die Systeme nach der Reparatur noch einmal testen. Treten danach keine Probleme mehr auf, ist die Reparatur einfach. Wenn nicht, müssen sich die Sternenflottenkonstrukteure die ganze Sache nochmals ansehen.“

„Gut, Mr. Sanchez. Ich gehe jetzt wieder nach oben und ordne an, das Schiff noch ein wenig zu schleppen. Sie bereiten dann hier unten alles vor?“

„Bereits geschehen, Sir.“

Spencer nickte Sanchez zu und verschwand wieder im Turbolift, der ihn zurück auf die Brücke fuhr.

Dort angekommen setzte er sich hin und aktivierte das Intercom: „Spencer an Sanchez. Fertig?“

„Fertig. Von mir aus kann's losgehen.“

„Gut. Miss Hwang: Traktorstrahl auf klingonisches Schiff ausrichten und auf halbe Impulskraft beschleunigen.“

„Aye, Sir“, sagte Hwang, die sich nach Spencers Eintreffen wieder an die Flugsteuerungskonsole gesetzt hatte. Der Traktorstrahl erfasste das klingonische Schiff und die Cousteau beschleunigte langsam.

„Traktorstrahl stabil“, meldete Sanchez durch das Intercom.

„Bestätigt“, sagte auch Hwang.

„Gut. Auf volle Impulskraft beschleunigen“, ordnete Spencer an.

Das Sirren der Maschinen verstärkte sich.

„Voller Impuls. Strahl scheint stabil zu bleiben“, meldete Hwang.

Spencer beobachtete das Ganze, als Sanchez' Stimme plötzlich nach einigen Sekunden rief: „Traktorstrahl sofort deaktivieren! Ich registriere Fluktuationen, die überhaupt nicht auftreten sollten. Captain, ich glaube, wir haben ein größeres Problem. Die Leitungen waren abgeschirmt, dennoch gab es Signalprobleme. Ich habe den Strahl aktiviert gehalten, er wäre nach kurzer Zeit ganz ausgefallen. Das gefällt mir überhaupt nicht.“

„Traktorstrahl aus, Voller Stopp!“, befahl Spencer.

„Traktorstrahl ist bereits deaktiviert, Voller Stopp!“, wiederholte Hwang.

„Nun, Mr. Sanchez?“

„Ich werde mit der Konstruktionsabteilung der Sternenflotte sprechen. Ich habe nämlich nicht vor, den Fehler auf meine Weise zu beheben, nur um dann von der Sternenflotte die Anweisung zu bekommen, es genau anders zu machen. Das ist mir schon einmal passiert, außerdem haben wir leichten Ersatzteilmangel. Wenn Sie einverstanden sind, Sir?“

„In Ordnung, Sanchez. Kann man wohl nichts machen. Spencer Ende.“

Spencer deaktivierte das Intercom und sagte zu Hwang: „So, jetzt dürfen Sie endlich gehen.“

„Tausend Dank, Captain“, sagte sie augenzwinkernd. Als sie den Turbolift betrat, kam Fähnrich Thalvan, ihre Vertretung, heraus und nahm ihre Position ein.

5

Logbuch der Cousteau, Sternzeit: 21143.5: Commander Spencer: [21.02.2344 12:30:14]

Die Analysen der Dateien vom klingonischen Schiff sind im erlaubten Rahmen abgeschlossen. Sie enthalten nicht viel Aufschlussreiches. Die Crazy Horse ist eingetroffen und wird die weitere Auswertung der brisanteren Dateien über die Tarnvorrichtung übernehmen. Wir fliegen nun weiter zum FGC-38-Nebel, um den Grund für kürzlich gemeldete Anomalien herauszufinden.

„Wir werden gerufen!“, meldete Fähnrich Hallersvoort gerade als Spencer seinen Logbucheintrag beendet hatte.

„Auf den Schirm.“

„Hier spricht Captain Romanow von der Crazy Horse. Sie müssen Captain Spencer sein?“

„Das stimmt. Wir haben die Auswertung aller Daten soweit abgeschlossen, wie es uns erlaubt war und werden sie sofort übermitteln.“

„Bereit für Empfang.“

Spencer nickte Thola zu, der wieder an der Wissenschaftskonsole Platz genommen hatte und dieser aktivierte einige Schalter, die den gesamten Datenstrom auf die Crazy Horse übertrugen.

„Eine Frage noch, Mr. Spencer: Inwieweit haben sie das Schiff erforscht und etwas verändert?“

„Kaum. Außer dem ersten Betreten und dem Übertragen der Daten hat nur unser Chefingenieur das Impulstriebwerk wieder notdürftig instand gesetzt, damit wir das Schiff nicht via Traktorstrahl in den Parkorbit bugsieren mussten. Wir waren kaum zwei Stunden auf dem Schiff.“

„Gut, Captain. Wir übernehmen jetzt hier. Ich wünsche Ihnen einen guten Flug!“

„Danke. Viel Glück bei der Erforschung! Spencer Ende.“

„Datenübertragung abgeschlossen und Empfang bestätigt“, meldete Thola von seinem Platz.

„Gut Mr. Thola. Das wär's dann also. Lt. Hwang: Kurs auf FGC-38 programmieren, Warp 5!“

„Aye, Sir. Kurs programmiert!“

„Energie!“ Spencer lehnte sich sichtlich zufrieden in seinen Kommandosessel zurück und entspannte sich, nachdem er nach über zwei Jahren endlich wieder richtige Action direkt aus dem Kommandosessel erleben konnte.

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